Musikliebe.

Ich bin ein impulsiver Mensch. Es tut mir gut, wenn ich neue Dinge sofort ausprobiere, und ich vergesse die Zeit und die Umgebung, in der ich mich gerade befinde. Es gibt jedoch auch Zeiten, in denen es mir mental nicht wirklich gut geht, und um diese Zeiten ein für allemal loszuwerden, will ich jetzt, auf den impulsiven Teil meiner Person hörend, etwas ausprobieren:

Ein Jahr lang will ich hauptsächlich diesen positiven Impulsen folgen, anstatt mich von meinen (Selbst-)Zweifeln niedermähen zu lassen. Es wird natürlich Zweifel geben, aber ich will ihnen nicht zu viel Raum geben, um Ideale zu ersticken. Des Weiteren will ich, um mich jetzt wirklich daran zu halten, darüber bloggen.

Vielleicht habe ich heute auch schon den ersten Schritt dazu gemacht (Deshalb jetzt auch der erste Blogeintrag). Ich habe eine Gesangsstunde genommen, so zum schnuppern. Es ging mir sehr gut dabei. Ich habe neues gelernt, - für mich - neue Begriffe, die ich unbedingt noch einmal nachschlagen will. Es ist nicht komplett neu, denn gesungen habe ich schon immer gerne, aber jetzt hatte ich schon einige Zeit keine Gesangsstunden mehr, und habe mir eine Schule gesucht, die meinen Vorstellungen auch entspricht. Es scheint ein guter Fit zu sein.

Woher die Inspiration? Vielleicht habt ihr schon einmal den Film "Der Ja-Sager" gesehen bzw. das gleichnamige Buch von Danny Wallace. Dieser Film ging mir in letzter Zeit nicht mehr aus dem Kopf... Man wird schnell zum Spielball der Außenwelt, wenn man sich von seinen Umständen zu sehr einengen lässt. Doch man kann dieser Außenwelt mit einem einsilbigen, lebensbejahenden Wort entgegentreten - und dieses Wort ist, wie ihr euch denken könnt, nicht "Nein".

Kennt ihr das? Es gibt Zeiten, da engen mich selbst meine Träume ein. "Eigentlich müsste ich aber jetzt an diesem und jenem Punkt in meinem Leben sein." Es folgt die Resignation, die Trauer, die Wut auf mich selbst und meine Lebensumstände. Ich weiß zwar, dass ich keine sonderlich tolle Kindheit hatte, und werde auch nicht darauf eingehen. Dennoch denke ich nicht, dass diese Vergangenheit über mein jetziges Leben bestimmen sollte, vor allem will ich nicht in diesen Gedanken / Erinnerungen verharren und mein Leben weiter an mir vorbeiziehen sehen.

Ich will einfach, ja, häufiger Dinge tun, von denen ich weiß, dass ich an ihnen wachsen werde, von denen ich ahne, dass sie mich auf neue Wege bringe, und von denen ich hoffe, dass sie mir gut tun. Solltet ihr euch jetzt angesprochen fühlen, begleitet mich doch auf dem Weg.

Alles Liebe,

~Rina

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